“Schwule” Ampel kommt spätestens am 22. Jänner 2016 wieder

Eine Provinzposse geht in die Verlängerung: Der Streit um die gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen auf der Linzer Mozartkreuzung wird am 22. Jänner 2016 zum Thema im Linzer Gemeinderat. Dort wird es ein JA für die Wiedereinführung der “schwulen” Klebebildchen auf vier Fußgängerampeln geben. Für eine entsprechende Mehrheit sorgen Rot, Grün und Neos, die gemeinsam auf 32 von 61 Mandate kommen.

In was für einer seltsamen Welt leben wir eigentlich? Unzählige Stunden an (Wo)Manpower und mittlerweile dutzende Presseaussendungen bemühte die Linzer Spitzenpolitik wegen ein paar Klebefolien auf vier Fußgängerampeln. Lohn dieser völlig entbehrlichen Dauerdiskussion: Linz hat es in die nationale und internationale Presse geschafft mit mehrheitlich fragwürdigen und negativen Headlines. Naja, vielleicht strömen ja spätestens ab 22. Jänner 2016 Heerscharen von neugierigen Touristen in unsere City, denn an diesem Tag steigt die erste Gemeinderatssitzung im neuen Jahr. Die 61 Mandatare werden sich dann mit diesem Thema zu befassen haben. Und schon jetzt ist klar: Die schwulen und lesbischen Ampelpärchen feiern ein Comeback: “Rot und Grün stimmen für die Wiedereinführung, wir dagegen, die ÖVP wird sich aller Voraussicht nach der Stimme enthalten”, sagt FPÖ Linz-Sprecher Christian Deutinger.

Zünglein an der Waage werden demnach die drei NEOS-Mandatare sein – ironischerweise eine Partei, die PINK als Leitfarbe gewählt hat. Fraktionssprecher Potocnik: “Ich habe noch nicht mit meinen Fraktionskollegen gesprochen, aber wir werden aller Voraussicht nach für das Comeback der gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen stimmen. Und ich hoffe, dann ist endlich Ruhe mit dem Thema, denn wir haben genug andere und größere Baustellen in Linz.”

 

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInPin on PinterestEmail this to someone
Zur Kategorie-Übersicht

Noch keine Kommentare bis jetzt.

Einen Kommentar schreiben