Na endlich: Papst katapultiert Kirche ins 21. Jahrhundert

Mit den vielen Kirchenaustritten dürfte bald Schluss sein: In der katholischen Kirche setzt man jetzt auf eine Charme-Offensive, um die Schäfchen zurückzugewinnen. Geht es nach dem Papst, soll etwa Onanieren ab sofort erlaubt werden, berichtet die verQUERt-Redaktion.

“Im Islam warten im Paradies 72 Jungfrauen auf die Verstorbenen. Auf uns Christen nur dickliche Engeln mit lockigem Haar und alte Männer mit weißen Bärten”, jammert Stefan Kreuzlinger. Der 35-jährige Linzer ist vor einigen Monaten aus der Kirche ausgetreten, weil er die Nase voll hatte: “Ich bin seit fünf Jahren Single und durfte nicht mal onanieren, weil das ja Sünde ist.”

“Onanieri et orbi”
Zumindest die in der Männerwelt schmerzlich vermisste Selbstbefriedigung wird in Kürze möglich sein, verlautbarte der Papst in einer erneut sehr deftigen Sonntagsrede: “Onanieri et orbi – wir haben schon jetzt so viele Wixer im Vatikan, da machen ein paar mehr auch nix aus.”

Smileys mit Mehrwert

So schmeckt Kirche 2015: Smileys-Hostien mit Wodka Red Bull-Geschmack

Hostien mit Smiley-Aufdruck und Wodka-Red Bull Geschmack
Damit auch die jungen Leute wieder in die Kirche pilgern, werden Weihwasserbecken mit bunten Lichtorgeln und Nebelmaschinen ausgestattet. Hostien sind künftig mit Smileys bedruckt und in 32 Geschmacksrichtungen erhältlich – u.a. Erdbeere-Brombeere, Wodka-Red Bull und Mumu. Und für die ganz Kleinen kommt eine “Jesus-Man”-Puppe auf den Markt. Auch Sammel-Klebealben mit lustigen Bildern der 208 Kardinäle – teilweise nackt – sind geplant.

Zehn Gebote reloaded
Um die Menschen wieder zu erreichen, werden auch die zehn Gebote künftig in einen zeitgemäßen Slang verpackt. Unter den fünf gepitchten Agenturen, die in Rom ihre Vorschläge präsentieren dürfen, findet sich auch Reichl & Partner aus Linz: Statt “Du sollst nicht töten” schlägt die Linzer Werbeagentur “Leute umlegen findet der Jesus nicht so supi” vor. Und statt “Du sollst nicht stehlen” heißt es “Hey Babo, Polnisch einkaufen is’ kacke”.

 

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