(K)Ein staubiger Genuss: die Linzer Torte

Dem einen staubt’s aus den Ohren, wenn er darauf zu sprechen kommt. Andere stimmen ein Hohelied der Backkunst an, wenn der Begriff “Linzer Torte” fällt. Mittlerweile gilt das Backwerk als weltweiter Botschafter unsererr Stadt – sogar in der Kult-TV Serie “Mein cooler Onkel Charlie” spielte die Köstlichkeit eine Nebenrolle. Aber was macht eine richtige Linzer Torte überhaupt aus?

Peter Assmann, der Direktor der OÖ Landesmuseen, beschreibt es im Buch “Linzerische Torten auf andere Art” wie folgt: “Stets ist es ein gehaltvoller Mürbteig, der mit verschiedenen Gewürzen, ergänzt durch unterschiedliche Fruchtmarmeladen, zu besonderen Geschmackskonstellationen geführt wird.” Und es ist genau dieses Zusammenspiel von Mürbteig und Marmelade, dass die Linzer Torte so besonders und auf der ganzen Welt beliebt macht.

Linzertorte-770-c-Redaktion

Richtig gemacht schmeckt sie auch, die Linzer Torte

Mit 362 Jahren das älteste Tortenrezept der Welt
Das Rezept aus dem 1653 datierten Kochbuch der Gräfin Anna Margarita Sagramosa aus Verona gilt als die älteste, bekannte schriftliche Dokumentation der Linzer Torte. Die Erfindung des Backwerks wird jedoch nach wie vor oft dem aus dem mittelfränkischen Weihenzell eingewanderten Linzer Zuckerbäcker Johann Konrad Vogel (1796-1883) zugeschrieben. Das entspricht zwar nicht den Tatsachen, nichtsdestotrotz hat Vogel aber einen großen Anteil an der bis heute ungebrochenen Popularität der Linzer Torte, die er durch Produktion im großen Stil und erfolgreichen Verkauf weit über die Linzer Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Torte aus der Dose
Kürzlich hat die Linzer Torte eine neue, besonders wertige Verpackung bekommen: In einer hübschen Metalldose eingebettet, ist sie dank ihrer langen Haltbarkeit das perfekte Mitbringsel oder Geschenk – gerade zur süßen Advents- und Weihnachtszeit!

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